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Altstadt Königswinter:

Die Altstadt von Königswinter, direkt am Rhein gelegen, zieht sich bis hinauf zum Drachenfelsgipfel und hat unzählige Sehenswürdigkeiten und Geschichten zu bieten, die sich am Besten auf einem Fußweg durch die Gassen entdecken lassen.

Auf dem Weg, den unser Rundgang beschreibt, werden wir Sie natürlich auch zu unseren Attraktionen führen, aber auch Einblicke in versteckte, kleine Details geben, die manchmal beeindruckender sind, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

Da ist eine Predigtkanzel in der Kirche zu sehen, die aus der abgerissenen Abteikirche von Heisterbach stammt oder ein Keramikdrachen zu bewundern, den eine Königswinterer Künstlerin auf die Hauswand ihrer Töpferei gebannt hat und Besucher einfach nur staunen läßt.

Parkmöglichkeiten in Königswinter finden Sie in unserem Parkplatzplan Königswinter.

Unseren Themenflyer Stadtrundgänge zum Download finden Sie hier: Stadtrundgänge

a1 Kloster Heisterbach: Seit ihrer Gründung im Jahre 1189 war die Zisterzienserabtei im Heisterbacher Tal ein geistiger und wirtschaftlicher Mittelpunkt für die nähere und weitere Umgebung.

Nach Aufhebung des Klosters im Zuge der Säkularisierung nach 1803 gingen viele Ausstattungsteile und Gebäude verloren. Auf dem bis heute erhaltenen und von der historischen Klostermauer eingefassten Gelände stehen der imposante Chor der ehemaligen Abteikirche und einige Gebäude des 18. Jh.

Der im 19. Jh. unter Einbeziehung der Chorruine errichtete englische Park des Fürsten zur Lippe ließ Heisterbach zum beliebten Motiv der Rheinromantik werden. Das Klostergelände ist tagsüber frei zugänglich, die Zehntscheune mit Ausstellung von Mai bis Oktober samstags und sonntags von 14.30 bis 16.30 Uhr.

a2 Petersberg: Der Petersberg wurde nach der Kapelle des Heiligen Petrus benannt und ist 331 Meter hoch. Er trägt wohl eines der bekanntesten Hotels Deutschlands auf seinem Rücken, das Grandhotel Petersberg, früher das Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland.

Weitere interessante Elemente des Petersbergplateaus sind die Kapelle aus dem Jahr 1764 und das aufgemauerte Fundament einer Marienkirche aus dem Jahr 1142. Die Gebäude übernahmen im Jahr 1189 die Zisterzienser bevor sie 1192 im Heisterbacher Tal mit der Errichtung einer Abtei begannen.

a3 Hirschburg: Von Jakob Hubert Biesenbach, einem Schwager von Stephan von Sarter, der Schloss Drachenburg bauen ließ, erbaut. Sie wurde vermutlich auch von demselben Architekten entworfen, der Schloss Drachenburg plante, daher auch die ähnliche Bauausführung und Materialauswahl.

Heute gehört die Hirschburg zum vodafone-Konzern und dient als Tagungshaus, ist also nicht öffentlich zugänglich.

a4 Nibelungenhalle: Auf halbem Weg zum Drachenfels wurde 1913 die Nibelungenhalle zum Gedenken an den 100. Geburtstag Richard Wagners gebaut. Der sechseckige Zentralbau aus Drachenfels-Trachyt wird mit einer aus Eisenbeton gebauten Kuppel gekrönt. Im Innern werden die Wände von zwölf großformatigen Gemälden bedeckt, welche die Ring-Tetralogie illustrieren.

Im Jahr 1933 kam dann ein Verbindungstunnel in Erinnerung an Wagners 50. Todestag dazu, der die Rückseite der Halle, mit einem 14 m langen Betondrachen, erschließt.

Seit 1958 ist dann ein Reptilienzoo zum Ensemble dazugekommen, der kleine und große Reptilienliebhaber anzieht und Krokodile, Leguane und Schlangen zeigt.

a5 Vorburg: Die 1883 erbaute, dreiflügelige, U-förmige Anlage befindet sich im Nordosten von Schloss Drachenburg und wurde als ehemaliges Ökonomiegebäude angelegt. Die symmetrische, zweigeschossige Anlage diente ursprünglich und heute wieder als Hauptzugang zum Schlossgelände. Die Vorburg beherbergt neben Shop und Bistro von Schloss Drachenburg die Stiftung Naturschutzgeschichte. Die Dauerausstellung gibt mit zeitgemäßen Mitteln einen Einblick in die Ideen und Kulturgeschichte, aber auch in konkrete Aktivitäten der Naturschutzgeschichte.

a6 Schloss Drachenburg: Die malerische burgartige Schlossanlage mit historistischen Formen wurde inmitten eines großen Parkes von 1882 bis 1884 im Auftrag von Stephan von Sarter erbaut. Die Drachenburg, eigentlich eine gründerzeitliche Villa, ist damit die jüngste der Burgen und Schlösser am Rhein. Der langgestreckte Bau mit Sand- und Tuffsteinfassaden besteht aus einem zweigeschossigen Wohnbau mit Turm im Süden, daran nach Norden anschließend die sog. Kunsthalle mit Kuppel und dem abschließenden Nordturm. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten erstrahlen Schloss und Park wieder im Glanz der Erbauungszeit.

a7 Burghof: Der Burghof, entstanden 1904 und älter, ist aus einem Wirtschaftshof der Burggrafen von Drachenfels hervorgegangen. Das Haus wurde mehrfach umgestaltet und als Berghotel, zuletzt 1904, in der heutigen Form neu errichtet. Die Wirtschaftsgebäude aus Backstein entstammen dem 19. Jh. und sind möglicherweise auf älteren Grundmauern erbaut.

a8 Burgruine Drachenfels: Die Burg auf dem Drachenfels wurde in der ersten Hälfte des 12. Jh. als Festung zur Sicherung seines südlichsten Territoriums unter Erzbischof Arnold I. von Köln begonnen, 1149 vom Cassiusstift Bonn übernommen und unter Gerhard von Are bis 1166 ausgebaut, unter Lothar von Hochstaden verstärkt (bis 1192) und diente seit 1176 als Sitz der Burggrafen von Drachenfels (bis 1530). Im 15. Jh. fand ein reger Ausbau der Befestigung mit Zwingeranlagen statt. Die Anlage wurde 1634 im Dreißigjährigen Krieg zerstört und geschleift. Seitdem fand bis 1828 ein stückweiser Zusammenbruch durch den unterhalb begonnenen Steinabbau statt. Erst die Übernahme in den Staatsbesitz im Jahr 1836 stoppte den Zusammenbruch durch Einstellung des Abbaus und es fanden ab 1855 Sicherungsmaßnahmen des Bestandes statt. Im Jahr 1834 wird auf dem Drachenfels das erste Gasthaus eröffnet und damit beginnt eine Restaurationsgeschichte auf dem Drachenfelsplateau, die bis heute anhält und viele Bauwerke, Wirte und Änderungen an der Bausubstanz gesehen hat.

1 Drachenfels Tourismus-Bahnhof: Die Talstation der Drachenfelsbahn wurde 2004/05 aufwendig ausgebaut und zu einem Tourismus-Bahnhof umgestaltet. Das aus 1951/52 stammende Gebäude blieb in der Grundstruktur bestehen, erhielt aber eine transparente Glasumhüllung. In der entstandenen Halle wurde eine Siebengebirgeausstellung installiert. Mit dem Bistro, der Tourist-Information und der Modellbahn im Obergeschoss stellt der Drachenfels Tourismus-Bahnhof damit auch zukünftig eine touristische Sehenswürdigkeit dar.

Modellbahn im Drachenfels Tourismus-Bahnhof: Im Obergeschoss des Bahnhofs betreibt die Bergbahnen im Siebengebirge AG eine Modellbahnanlage auf über 20 qm Fläche, die die Drachenfelsbahn-Trasse um 1927 zum Thema hat. Dabei sind die originalgetreuen Nachbauten im Maßstab 1:100 von Schloss Drachenburg, dem Burghof, der Nibelungenhalle, Teile der Altstadt Königswinters und der Drachenfelsbahn-Talstation Highlights des Modellbaus. Um zu sehen, wie der Drachenfels um 1927 ausgesehen hat, ist die Landschaftsnachbildung weitgehend vorbildgerecht ausgeführt und zeigt Weinberge am Sauren Berg, die historische Bebauung und den Bewuchs am Drachenfels-Plateau. Ferner ist eine Dampflokomotive, die alte Wagen den Fels hinauf schiebt, und mit einen Zahnrad angetrieben wird, auch auf einer Modellbahnanlage immer eine Attraktion.

Drachenfelsbahn: Seit 1883 fährt eine Zahnradbahn zum Drachenfelsplateau hinauf und überwindet mit einer eingleisigen, leicht gekurvten Strecke die 222 Höhenmeter von der Altstadt bis zum Drachenfelsrestaurant. Zwischen 1953 und 1958 wurde die Strecke elektrifiziert, bis dahin fuhr man mit Dampf. Die Gesamtanlage umfasst 3 Brücken sowie ein Viadukt mit 8 Bögen, aus Wolkenburger Trachyt gebaut und teilweise künstlerisch gestaltet.

2 Rathaus: Ehemaliges Wohnhaus der Steinhauerfamilie Bachem, 1891 zum Rathaus umgebaut; auf der rechten Seite das bis 1969 gültige Stadtwappen der alten Stadt Königswinter.

3 Weinbrunnen: 1938 anlässlich des 1. Winzerfestes unter letztmaliger Verwendung von Wolkenburger Stein errichtet, daher immer wieder zum Winzerfest in Betrieb. Im Jahr 2002 grundlegend restauriert.

4 Haus Bachem: 1825 als repräsentatives Wohngebäude errichtet, 1987 bis 1989 als Sitz des Stadtrates und Bürgermeisters restauriert.

5 Sealife Königswinter: Seit der Eröffnung des Großaquariums können Besucher auf 1200 qm in die Unterwasserwelt von über 6.000 Fischen aus ca. 100 Arten eintauchen. In Gestaltung und Design greift das Sealife dabei die Welt der Sagen und Märchen der Region auf.

6 Eselsbrunnen: 1984 von Ernemann Sander errichtete Bronzeplastik, die an die Tradition des Ritts mit dem Esel auf den Drachenfels und zu anderen Zielen im Siebengebirge erinnert.

7 La Remise: Früher als Hotel Immenhof bekannt; heute werden im restaurierten Anwesen mit Innenhof exklusive Geschenkideen, Landhausmöbel, Antiquitäten und moderne Kunst angeboten.

8 Altes Fährhaus: 1680 erbaut, 1964 vom alten Weingut Bellinghausen an der Südspitze der Hauptstraße hierher transloziert, zweigeschossiger axialisierter Fachwerkbau in fünf Achsen.

9 Wolfgang Müller Denkmal: Zur Erinnerung an den 1816 in Königswinter geborenen rheinischen Dichter Wolfgang Müller von Königswinter, bekannt durch die Legende des Mönchs von Heisterbach, errichtet.

10 Jesuiter Hof: Altes Weingut mit Innenhof, 1690 von der Kölner Niederlassung des Jesuiterordens errichtet.

11 Orangerie, Hauptstr. 473: Erbaut in der zweiten Hälfte des 19. Jh., Haus des Bürgermeisters August Mirbach (Amtszeit 1841 bis 1889).

12 Altes Kelterhaus: Erbaut 1760; vom ehemaligen Weinhof des kurkölnischen Kanzleidirektors von Kempis ist nur noch die Fassade erhalten.

13 Hauptstraße 451: Als erster Gasthof Königswinters, Goldener Stern, im Jahr 1729 aus Wolkenburger Stein erbaut, ist dieses Haus ein typisches Beispiel barocker Bautradition.

14 Hauptstraße 449: Als ehemaliger Winzerhof, Im Rebstock, wurde es 1757 errichtet.

15 Pfarrkirche St. Remigius: Im Jahr 1779/80 vom Architekten Johann Georg Leydel, einem Schüler Balthasar Neumanns, im Stil des rheinischen Klassizismus errichtet. Die beiden Seitenaltäre in der Kirche stammen aus dem im Jahr 1779 abgerissenen Vorgängerbauwerk; die Predigtkanzel aus der 1803 säkularisierten Abteikirche des Klosters Heisterbach.

16 Hauptstraße 419: 1678 und später; zweigeschossiger Fachwerkbau, eines der wenigen Objekte, die den Stadtbrand von 1689 überstanden.

17 Hauptstraße 398: 1799 errichtet, seit 1801 als Apotheke „Im Pelikan“. An der Seite Wappen mit der Jahreszahl des Umbaus 1870. Innenausstattung noch aus dem Beginn des 20. Jh. Seit den 1930er Jahren trägt die Apotheke den Namen „Adlerapotheke“.

18 Siebengebirgsmuseum: Barokkes Bürgerhaus des Steinmetzmeisters J.P. Meurer, errichtet 1732 als Weinhof und Gastwirtschaft. Seit 1934 Museum.

Nach Erweiterung und Neugestaltung wieder geöffnet ab September 2011 mit dem Schwerpunkt „Rheinromantik“. Eine moderne und unterhaltsame Ausstellung bietet vielfältige Informationen zur Geschichte des Siebengebirges und der rheinischen Kulturlandschaft.

An einem „Königswinterer Backofen“ finden regelmäßige Backvorführungen statt.

19 Lord Byron Platz: Gedenkstein aus Basaltsäulen zur Erinnerung an Lord Byron, er hat mit dem 1816 verfassten Gedicht „Der turmgekrönte Drachenfels“ den Berg im Zuge der Rheinromantik weltbekannt gemacht.

20 Hochwassermarken: Die Hauswand am Haus Nr. 24 in der Kellerstraße zeigt die Höchstwasserstände des Rheins von 1845 bis 1995.

21 Hotel Loreley: Das Haus wurde 1892 bis 1894 im neubarocken Stil erbaut (früher Hotel Monopol). Im Innern weitgehend erhaltener Originalzustand; Treppenhaus mit Stuckverzierung und Ausmalung; Kaisersaal mit Empore, Holzvertäfelung, reich stuckierte Decke.

22 Heisterbacher Hof/Düsseldorfer Hof: Der linke Gebäudeteil wurde 1764 von der Zisterzienserabtei Heisterbach als Weinhof und Gästehaus errichtet, 1985 bis 1989 zum Wohnhaus umgebaut.

23 Tomberger Hof: Der Hof, von den Herren zu Tomberg und Landskron erbaut, wurde erstmals 1407 urkundlich erwähnt; im Kern noch spätmittelalterlich, der Fachwerkbau aus barocker Zeit, beherbergte er von 1844 bis 1910 das erste Königswinterer Krankenhaus.

24 Altenberger Gasse 8: Königswinter wurde 1689 zu 2/3 durch einen Stadtbrand vernichtet. Dieses Haus sowie die Häuser Hauptstraße 419 und 443 sind die letzten noch erhaltenen Häuser, die den Brand überstanden haben.

25 Altenberger Gasse 14: Fachwerkhaus mit Treppengiebel aus dem Jahr 1739. Geburtshaus des 1813 geborenen religiösen Malers Franz Ittenbach, der mit anderen Vertretern der „Spätnazarener Malschule“ die St. Apollinaris Kirche in Remagen ausmalte.

26 Steintafel: Die Steintafel „In der Welt“ erinnert an die ehemalige Flurbezeichnung. In den Straßenbelag sind Keramikplatten mit den Symbolen der Berufe und Spitznamen der (ehemaligen) Bewohner eingesetzt. Oberhalb der Tafel hat die Königswinterer Keramikkünstlerin Veronika Dietz einen 8 m langen Wanddrachen aus frostfreiem Steinzeug geschaffen. Dabei hat sie ca. 400 Einzelteile zu einem beeindruckenden Kunstwerk zusammengefügt und den Drachen, das Königswinterer Wahrzeichen, lebendig werden lassen.

27 Hotel Siebengebirge: Das Haus wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. vermutlich auf Teilen des Fundaments des alten nördlichen Stadttores errichtet.

28 Jüdischer Friedhof: Der in L-Form angelegte Friedhof, mittelalterlichen Ursprungs, ist 1768 erstmals urkundlich erwähnt.

29 Villa Leonhart: Das ehemalige Gutshaus stammt aus dem Jahr 1893 und wurde 1938 und 1948 umgebaut. War das Haus zwischenzeitlich Residenz des pakistanischen Botschafters, so ist es nach aufwendiger Restaurierung zu einem Restaurant umgebaut worden. Die früheren Veränderungen sind architekturgeschichtlich von Bedeutung als Verbindung einer Villa mit der kubischen Bauweise im Bauhausstil. Die Parkanlage wurde 2009 im Rahmen der „Regionale 2010“ neu gestaltet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

30 Hauptstraße 378/380: Ehemals Hotel „Zum Drachenfels“, mit Volutengiebel aus den Jahren 1717 und 1730; es soll sich früher ein großer Weinkeller der Kölner Pfarrkirche Groß St. Martin unter dem Haus befunden haben.

31 Im Tubak: Fachwerkhaus aus dem Jahr 1693, ursprünglich Posthalterei von Königswinter.

32 Hauptstraße 392: Das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1695 trägt über dem Torbogen das Wappen der Familie de Claer, Statthalter der Burggrafen vom Drachenfels.

Tourismus
Siebengebirge GmbH

Öffnungszeiten:
Oktober
Mo. bis Fr. 8:30 Uhr bis 18 Uhr
Sa. und So. 9 Uhr bis 18 Uhr

November/Dezember 
Mo. bis Fr. 8:30 Uhr bis 17 Uhr
Sa. und So. 10 Uhr bis 17 Uhr

Hotline: 
0 22 23.91 77-11

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